Die aktuelle BMWE-Studie „Stärkung der regionalen Wertschöpfung durch Erneuerbare Energien“ zeigt, dass der Ausbau erneuerbarer Energien die regionale Wertschöpfung deutlich steigert und sich zu einem zentralen wirtschaftlichen Wachstumstreiber entwickelt. Unternehmen profitieren konkret von planbareren Energiekosten, neuen Geschäftsmodellen, attraktiveren Standorten und einer stärkeren regionalen Infrastruktur. Damit werden erneuerbare Energien vom reinen Nachhaltigkeitsthema zum klaren Wettbewerbsvorteil – insbesondere für energieintensive Betriebe, Industrie und Logistik.
Regionale Wertschöpfung durch Erneuerbare Energien: Ein echter Wettbewerbsvorteil für Unternehmen
Die aktuelle Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) zeigt deutlich: Der Ausbau erneuerbarer Energien ist längst nicht mehr nur ein ökologisches Thema – er entwickelt sich zunehmend zu einem strategischen Wirtschaftsfaktor für Regionen und Unternehmen.
Für Entscheider, energieintensive Betriebe und Logistiker eröffnen sich dadurch konkrete Wettbewerbsvorteile.
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1. Kernergebnis der Studie: Milliardenpotenzial vor Ort
Die Untersuchung belegt eindrucksvoll die wirtschaftliche Dimension:
- Verdopplung der regionalen Wertschöpfung bis 2033
von aktuell ca. 5,5 Mrd. € auf rund 12,4 Mrd. € jährlich
- Gesamtwertschöpfung bundesweit: bis zu 21 Mrd. €
- Über 100.000 Arbeitsplätze im Bereich Erneuerbare Energien
- Bereits heute bleiben über 50 % der Wertschöpfung direkt in den Regionen
Fazit: Energie wird zum regionalen Wirtschaftsmotor – mit direktem Nutzen für ansässige Unternehmen.
2. Warum Erneuerbare Energien für Unternehmen entscheidend sind
2.1 Planbare und wettbewerbsfähige Energiekosten
Gerade für energieintensive Unternehmen ist das entscheidend:
- Höherer Anteil an günstigem Grünstrom im Netz
- Weniger Abhängigkeit von volatilen fossilen Märkten
- Langfristig stabilere Energiepreise
Vorteil: bessere Kalkulierbarkeit und höhere Planungssicherheit
2.2 Standortfaktor wird neu definiert
Die Studie zeigt klar:
Verfügbarkeit von grünem Strom wird zum entscheidenden Standortkriterium.
Unternehmen profitieren durch:
- Attraktivere Bedingungen für Neuansiedlungen
- Wettbewerbsvorteile bei nachhaltigen Lieferketten
- Erfüllung von ESG- und Klimazielen
Besonders relevant für:
- Produktion & Industrie
- Logistikunternehmen
- Rechenzentren & energieintensive Betriebe
2.3 Regionale Wirtschaftskreisläufe stärken Unternehmen
Der Ausbau erneuerbarer Energien wirkt direkt in regionale Unternehmen hinein:
- Aufträge für Bau, Planung, Wartung und Service
- Wachstum bei technischen Dienstleistern
- Neue Geschäftsmodelle im Energiesektor
Vorteil: zusätzliche Umsätze und neue Geschäftsfelder im direkten Umfeld
3. Regionale Vorteile: Was Kommunen und Unternehmen gemeinsam gewinnen
3.1 Mehr Kaufkraft und bessere Infrastruktur
Erneuerbare Energien sorgen für:
- steigende Gewerbesteuereinnahmen
- Pachteinnahmen und Beteiligungserlöse
- Investitionen in Infrastruktur (z. B. Breitband, Verkehr)
Unternehmen profitieren von:
- besserer Anbindung
- attraktivem Arbeitsumfeld
- wachsender regionaler Nachfrage
3.2 Fachkräfte und Arbeitsplätze vor Ort
- Verdopplung der Beschäftigung im EE-Sektor möglich
- Neue Jobs in Technik, Betrieb und Verwaltung
- stärkere Bindung von Fachkräften an die Region
Vorteil: leichterer Zugang zu qualifizierten Mitarbeitenden
3.3 Stärkung ländlicher Standorte
Gerade ländliche Regionen gewinnen:
- Nutzung bisher unerschlossener Flächenpotenziale
- Erhöhung der regionalen Attraktivität für Investoren
- gezielte wirtschaftliche Entwicklung außerhalb von Ballungszentren
Chance für Unternehmen:
Frühzeitige Positionierung in Wachstumsregionen
4. Direkter Mehrwert für Unternehmen & Entscheider
- Reduzierung von Energiekostenrisiken
- Zugang zu nachhaltiger Energieversorgung
- Wettbewerbsvorteile durch CO₂-Reduktion
Für energieintensive Betriebe
- Absicherung gegen steigende Strompreise
- Möglichkeit zur direkten Beteiligung an Energieprojekten
- Verbesserung der Klimabilanz
Für Logistik & Industrie
- Versorgungssicherheit für elektrifizierte Flotten
- Imagegewinn durch nachhaltige Prozesse
- Nähe zu grünen Energiequellen als Standortvorteil
5. Noch ungenutztes Potenzial: Jetzt handeln lohnt sich
Aktuell geht laut Studie noch rund die Hälfte der Gewinne an externe Investoren verloren.
Das bedeutet für die Region – und für lokale Unternehmen:
Es besteht erhebliches ungenutztes Potenzial zur eigenen Wertschöpfung.
Erfolgsfaktoren:
- Beteiligung an Energieprojekten (z. B. PV, Wind)
- Kooperation mit Kommunen und Projektentwicklern
- Nutzung von lokalen Energielösungen
6. Fazit: Erneuerbare Energien sind ein wirtschaftlicher Hebel – kein Kostenfaktor
Die Studie macht deutlich:
Erneuerbare Energien sind ein zentraler Wachstumstreiber für Regionen – und ein strategischer Vorteil für Unternehmen.
Wer frühzeitig auf regionale Energieprojekte setzt, profitiert von:
- stabilen Kosten
- neuen Geschäftsmodellen
- attraktiven Standorten
- nachhaltiger Wettbewerbsfähigkeit
Unser Fazit für die Praxis:
Erneuerbare Energien sollten nicht nur als Infrastruktur, sondern als aktive Investitions- und Standortstrategie verstanden werden.
Lassen Sie uns gerne darüber sprechen!